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Scan-TIFF als JPEG verschicken

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12.10.2026

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TIFF zu JPEG ist der Schritt, wenn der Scan fertig ist und als JPEG verschickt werden soll. Scanner und Archiv legen gerne TIFF ab, weil dort nichts noch einmal komprimiert wird. Ein Portal, eine Mail oder ein Layout, das nur JPEG annimmt, bleibt damit stehen. Scan umwandeln heißt hier: das Bild mitnehmen und bewusst entscheiden, ob das TIFF danach noch gebraucht wird.

Ein Scan-TIFF kann eine Seite sein oder ein Stapel, etwa ein mehrseitiger Vorlageneinzug. Es kann RGB sein, Graustufen oder CMYK, wenn schon für den Druck separiert wurde. Das JPEG, das du daraus machst, ist immer ein RGB-Bild mit 8 Bit. Für eine Vorschau und für die meisten Fotos reicht das. Für eine CMYK-Produktionsdatei reicht es nicht.

Wann das JPEG reicht

Das JPEG reicht, wenn jemand den Scan sehen, weitermailen oder in eine einfache Vorlage legen soll. Ein RGB-Foto aus dem Scanner, eine Graustufen-Seite, eine Textvorlage zum Gegenlesen: dafür ist Qualität 92 ein guter Wert. Die Datei wird deutlich kleiner, Kanten und Schrift bleiben lesbar. Mehrseitige TIFFs werden zu einer JPEG-Datei pro Seite, mit der Seitennummer im Namen.

Die Auflösung ändert die Umwandlung nicht. Ein Scan mit 300 ppi bleibt ein Bild mit derselben Pixelzahl, nur anders verpackt. Ob diese Pixel für das Endformat genügen, steht im Artikel zur Abtastauflösung. Zu wenig Pixel werden durch ein JPEG nicht mehr.

Wann das TIFF bleiben muss

Ein CMYK-TIFF wird bei der Umwandlung nur angenähert. Die vier Druckfarben werden in Bildschirmfarben gerechnet und als RGB-JPEG gespeichert. Für eine Ansicht der Seite ist das brauchbar. Für den Auflagendruck gibst du das TIFF ab, weil dort die Separation, eventuelle Sonderkanäle und die unkomprimierten Tonwerte noch stimmen. Ein JPEG aus diesem Weg wieder nach CMYK zu wandeln, legt die ursprünglichen Platten nicht zurück.

Dieselbe Grenze gilt für eine Datei mit 16 Bit pro Kanal. Das JPEG hat 8 Bit. Feine Tonwertabstufungen, die du im TIFF noch korrigieren wolltest, sind danach gerundet. Korrigiere zuerst, wandle danach.

Scan umwandeln im Browser

Mit TIFF zu JPEG ziehst du die Datei in den Browser. Die Umwandlung läuft lokal. Eine reduzierte Vorschau-Variante, die manche TIFFs zusätzlich enthalten, wird ausgelassen, genommen wird die volle Seite. Liegt eine CMYK-Datei vor, steht ein Hinweis dabei, dass die Farben angenähert sind. Sehr große Formate wie BigTIFF nimmt der Browser auf diesem Weg nicht an. Die bleiben im Programm, mit dem du sie erzeugt hast.

Kommt das Bild als WebP oder PNG aus einem Export und nicht aus dem Scanner, ist WebP und AVIF zu JPEG der passende Weg. Ein iPhone-Foto ist HEIC und läuft über iPhone-Fotos für den Druck.

FAQ

Wird ein mehrseitiger Scan eine Datei?

Jede Seite wird ein eigenes JPEG, mit der Seitennummer im Dateinamen.

Kann ich ein CMYK-TIFF so an die Druckerei schicken?

Für die Ansicht ja. Für den Druck nein. CMYK wird nur angenähert und das JPEG ist RGB. Die Produktionsdatei bleibt das TIFF.

Verliere ich Auflösung?

Die Pixelzahl bleibt. Verloren geht die höhere Bittiefe und, bei CMYK, die genaue Separation. Die JPEG-Kompression bei Qualität 92 ist für ein Foto zum Verschicken fein genug.

Was ist mit der kleinen Vorschau im TIFF?

Die wird übersprungen. Gewandelt wird die volle Auflösung der Seite.

Einen Scan zum Verschicken wandelst du mit TIFF zu JPEG. Ein CMYK-TIFF für den Druck lässt du, wie es ist.

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